Regionalversammlung und Jahrestagung des DHV

Regionalversammlung Südost (Bayern)
20. Oktober 2018
Gasthof Lindenwirt, Hauptstraße 43, 85095 Denkendorf

Dieses Jahr wird der DHV das gewohnte Programm etwas erweitern. So gibt es eine Podiumsdiskussion, welche jeweils die Themen aus der Region aufgreift. Der Austausch soll so gefördert werden und der Draht aus den Regionen in die Geschäftsstelle noch stärker gefestigt werden. Diese Runde wird von Björn Klaassen moderiert und wird auch Themen aus der Vereinsrunde am Vormittag behandeln. Außerdem haben wir mit Ferdinand Vogel und Jennifer Söder zwei echte Spezialisten dabei, die in einem spannenden Vortrag Tipps vom Einsteiger bis zum Profi geben werden. Der DHV zeigt euch wieder einen Rückblick über die Videohighlights 2018 und Karl Slezak hat eine kleine, interaktive Überraschung in petto…

Natürlich findet außerdem die Wahl der Delegierten für die DHV-Jahreshauptversammlung statt. Jedes DHV-Mitglied kann sich in seiner Region als Delegierter aufstellen lassen und somit bei der DHV-Jahrestagung mit abstimmen. Wer zur Regionalversammlung keine Zeit hat, aber gern als Delegierter zur Jahrestagung fahren möchte, kann sich auch in Abwesenheit aufstellen und wählen lassen. Bitte gebt dazu der vorstandschaft@gsc-hochries.de bescheid.

Übrigens, die Reisekosten der Delegierten zur JHV übernimmt der DHV in Höhe des Bahnpreises 2. Klasse, unabhängig von der Art der Anreise. Die Beschlüsse der DHV-Jahreshauptversammlung können große Auswirkung auf die künftige Entwicklung unseres Sportes haben. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst jeder Verein mit Delegierten vertreten ist. Das wertvolle Engagement der DHV-Vereine für unseren Sport und insbesondere für Flugsicherheit und Fluggelände sollte unbedingt in der DHV-Jahrestagung entsprechend repräsentiert sein.

Die DHV-Jahrestagung findet dieses Jahr am Samstag, den 17.11. in Lenggries statt. Tags darauf findet der DHV Sportlertag mit der Siegerehrung des DHV-XC und hochkarätigen Vorträgen ebenfalls dort statt.

4. Oktober, 2018|Kategorien: Sonstiges|Schlagwörter: |

Mitgliedsbeiträge

Es ist wieder soweit. Alles Jahre wieder im September buchen wir für das Folgejahr ab. Sollte noch jemand übersehen haben, die neuen Kontodaten mitzuteilen, macht dies bitte unverzüglich. Rücklastschriften der Abbuchung werden mit 4,- bis 8,- Euro belastet und müssen wir Euch sonst in Rechnung stellen.

Änderungen bitte an: schriftfuehrer@gsc-hochries.de

15. September, 2018|Kategorien: Sonstiges|Schlagwörter: |

News vom DHV

Weiträumiges Flugverbot um Salzburg am 19. und 20. September 2018
Die DFS informierte uns, dass anlässlich des Treffens der Staats- und Regierungschefs in Salzburg, vom Mittwoch, 19.09.2018, 11:00 Uhr UTC (13 Uhr lokale Zeit) bis Donnerstag, 20.09.2018, 18:00 Uhr UTC (20 Uhr lokale Zeit), ein großräumiges Flugbeschränkungsgebiet in Österreich rund um Salzburg und ein großräumiges Flugbeschränkungsgebiet (30 NM) im Bereich der deutschen Nordalpen vom Chiemgau bis Berchtesgaden eingerichtet wird.
Auf deutscher Seite ist neben der ED-R Chiemsee auch eine RMZ/TMZ eingerichtet. In dem gesamten Bereich befinden sich nicht nur viele österreichische Fluggebiete (Salzburger Land), sondern auch bayerische Flugberge, wie z.B. die Kampenwand, der Hochfelln, Rauschberg, Unternberg, Predigtstuhl und Jenner.
Es ist während der Gültigkeitsdauer der Flugbeschränkungen in Österreich und Deutschland und der auf deutscher Seite befindlichen ED-R jeglicher Sichtflug verboten, ausdrücklich auch mit Gleitschirmen und Hängegleitern, in der RMZ/TMZ besteht Funk- und Transponderpflicht, ansonsten ebenfalls Flugverbot.
Bitte informiert Euch auf der DHV-Seite!

Eines ist sicher, nie wieder Kamera auf dem Helm, Warnung an alle!
Aus einem Unfallbericht vom Wochenende:
„…..meine auf dem Kopf befindliche Kamera verfing sich sofort in den Leinen. Ich befand mich zudem in einem Twist und Spiralsturz, ca. 200 m über Grund. Sofort versuchte ich die Rettung auszulösen. Ich hatte jedoch Schwierigkeiten an den Rettungsgriff zu kommen, da mein Kopf nach vorne gezogen wurde. Trotzdem schaffte ich es irgendwie und schmiss die Rettung nach hinten unten, um den einen Retterfrass zu vermeiden. Diese öffnete sehr schnell meines Erachtens. Landung war weich in einer Waldlichtung.
Eines ist sicher, nie wieder Kamera auf dem Helm, Warnung an alle“!

Bergungskosten
Weil sich jahreszeitlich bedingt die Meldungen von Hubschrauberbergungen häufen, wieder einmal der Hinweis auf die Wichtigkeit einer ausreichend hohen Bergekostenversicherung. Da nach Rettungseinsätzen oft Forderungen im oberen vierstelligen Bereich entstehen, vor allem bei Hubschrauberbergungen im Ausland, empfiehlt der DHV dringend den Abschluss einer Bergekostenversicherung, die höher absichert als die DHV-Halterhaftpflicht- versicherung mit der Kostendeckung für Bergungen bis zu 2.500 Euro.
Hier bietet sich für geringe Mehrkosten von Euro 10,00 die sogenannte DHV Halter- haftpflichtversicherung Plus an, die Bergungskosten bis zu einer Höhe von 10.000 Euro einschließt.
Es gibt auch Angebote wie z.B. von der Bergrettung Tirol. Hier kann man sich mit einer Fördermitgliedschaft und einem Beitrag von Euro 28,00 im Jahr für Such- und Bergungskosten bis zu einer Höhe von 25.000 Euro absichern – allerdings nur für Unfälle in „unwegsamem“ Gelände.
Bitte macht euch zu dem Thema einfach ein paar Gedanken, es ist mehr als ärgerlich, wenn man nach einem Unfall auf tausenden von Euro Kosten sitzen bleibt, die aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen – vor allem, wenn man dieses Risiko für ein paar Euro hätte ausschließen können.

Und auch, wenn der Sommer hier erst mal vorbei ist. Der nächste kommt bestimmt.
Starkböen-Ereignisse im Flachland – die Kehrseite des Rekordsommers
Im August 2018 war es zu zwei tödlichen Gleitschirmunfällen gekommen, die durch schwer vorhersehbare Starkböen-Ereignisse verursacht worden sind. Beide Fälle ereigneten sich auf Fluggeländen im ausgedörrten nordostdeutschen Flachland. Die Meteo-Analyse der Unfallzeitpunkte zeigte keine markanten meteorologischen Störungen, wie Gewitter, Starkwind, Fronten, etc. als mögliche Ursache. Es handelte sich um lokale, thermisch verursachte Böenentwicklung von ungewöhnlicher Stärke. In einem Fall war ein Flugschüler im Endanflug, ca. 15 m über Grund, von einer sehr starken Turbulenz (vermutlich Dustdevil) erfasst worden. Sein A-Schirm kollabierte total, der Flugschüler zog sich beim Aufprall tödliche Verletzungen zu. Der zweite Unfall betraf einen sehr erfahrenen Tandempiloten. Dieser wurde, ohne Passagier eingehängt in den Doppelsitzer, von einer großen und extrem starken Windhose erfasst, in die Luft gerissen, mehrmals gegen Hindernisse und auf den Boden geschleudert, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog. Helfer hatten keine Chance den Gleitschirm zu bändigen. In den beiden Fällen waren die anwesenden Fluglehrer von der plötzlichen Böenentwicklung vollständig überrascht worden.
DHV-Meteofachmann Volker Schwaniz weist darauf hin, dass die Auswirkungen des heißen und trockenen Sommers in weiten Teilen des deutschen Flachlands zu Flugbedingungen wie in Südfrankreich oder Brasilien geführt hat. Starke Thermik, hohe Wolkenbasis, verstärkte Ausprägung lokaler Starkböen-Ereignisse, wie z.B. Dustdevils.

Sicherheits-Empfehlung des DHV:
Flüge von Flugschülern, Passagierflüge und Flüge weniger erfahrener Piloten sollten bei den derzeitigen Bedingungen nicht in der Übergangszeit von stabilen Verhältnissen zur prognostizierten stärksten Thermikentwicklung durchgeführt werden. Hier ist die Gefahr von Starkböen-Ereignissen besonders groß. Diese Zeit lieber abwarten und beobachten, wie stark sich die Bedingungen tatsächlich vor Ort entwickeln.
Alle Piloten, insbesondere Fluglehrer und Tandempiloten sollten sich vorab über den Thermikgradienten informieren. Gradientstarke Schichtung (mehr als 0,7°/100 m) begünstigt Böenentwicklung sehr stark.
Tipps von DHV-Wetterexperte Volker Schwaniz:
– Gradientenanalyse machen, um morgens abzuschätzen wie stark thermisch der Tag wohl werden wird und wie schnell die Übergänge sind (eingelagerte Inversionen werden plötzlich weggeheizt).
– Besonders in der thermischen Übergangszeit von weitgehend stabil zu voll thermisch ausgelösten Bedingungen sehr vorsichtig/zurückhaltend sein.
– Vor allem ist in diesem 2018er Ausnahmesommer die Thermik viel stärker als man das bisher gewohnt ist. Damit vor allem bodennah starke Thermikturbulenzen und eher
„südländische Bedingungen“!
– Vorher schon mal durchsprechen, was im Falle eines Dust-Devils zu tun ist und sobald sich eine drehende Wirbelstruktur (ach wie lustig, da dreht sich was…) abzeichnet schnell handeln:
– Helfer rufen, ausklinken/aushängen, Gerät sichern (ggf. sich auf den Schirm werfen und sich darin einrollen), sich in Sicherheit bringen!
– Am Start nicht lange eingehängt stehenbleiben, erst direkt zum Starten einhängen!

Fliegen in den Dolomiten – nur noch mit PMR-Hörbereitschaft
Der italienische Verband FIVL (www.fivl.it) teilt mit, dass bei allen Flügen in den italienischen Dolomiten Hörbereitschaft auf der PMR Safety Funkfrequenz 8-16 (Kanal 8, Unterkanal 16) bestehen muss. Auf dieser Funkfrequenz wird über Helikopter-Rettungsaktionen informiert.
Damit soll erreicht werden, dass der Luftraum um die Rettungs-Einsatzorte schnell und weiträumig freigemacht wird. Die Funkfrequenz ist nicht zur Notfallalarmierung vorgesehen, diese soll weiterhin über die Notrufnummer 112 erfolgen.
Weitere Infos auf der Website der FIVL.

15. September, 2018|Kategorien: Sonstiges|Schlagwörter: |

Bericht zum Streckenflugseminar 2018

Das Streckenflugseminar 2018 begann mit dem Vortrag von Stefan Bocks (Boxi) am
06.07.2018 abends in der Flugschule. Hierzu erstmal ein großes Dankeschön an den
Robert von der Flugschule, der uns seinen Verkaufsraum zur Verfügung gestellt hat.
Boxi hat alle für den Streckenflug von der Hochries nach Kössen zum Unterberghorn
wichtigen Themen angesprochen, mögliche Routen, Talwindsysteme rund um die
Hochries, Thermiken usw. Damit waren alle optimal gerüstet für den Folgetag, an
dem der praktische Teil des Seminars stattfinden sollte.

Wir trafen uns um 10:00 Uhr an der Talstation und fuhren mit der 10:30 Uhr- und der
11:00 Uhr-Bahn auf die Hochries. Am Gipfel machte Boxi ein Briefing und erklärte
allen nochmal die aktuelle Wetter- und Windsituation. Mit einem deutlichen Westwind
war es zwar fliegbar, jedoch der ursprünglich geplante Hin- und Rückflug nach
Kössen war eher ungeeignet für diesen Tag, zu viele Leefallen auf dem Weg.
Aufgrund dessen wurde beschlossen, die Route nach Pieding als „One Way“ zu
fliegen, ein Zurückkommen wäre bei solch einem Westwind utopisch gewesen. Boxi
erklärte die Route nochmal kurz und dann ging es auch schon an den Start.

Ausgestattet mit der Telefonnummer unseres „Lumpensammlers“ Martin (Abholer der
bei einem Absaufen das Zurückkommen erleichtert), konnte es losgehen. Wir
starteten in Gruppen jeweils nach Boxi, Alfons und Robert, die geduldig in der Luft
warteten, bis wir ausreichend Höhe gemacht hatten und dann gemeinsam in
Richtung Kampenwand abfliegen konnten. Dort galt es wieder Höhe zu machen, um
die Talquerung zum Hochgern zu schaffen. Leider sind uns bereits an der
Kampenwand die ersten abhanden gekommen, bei sehr windigen Bedingungen sind
sie sicherheitshalber landen gegangen…, Respekt!

Einige haben sich noch durchgekämpft und trotz der nicht unbedingt angenehmen
Bedingungen sind sie bis nach Marquartstein bzw. bis nach Ruhpolding geflogen, um
sich dort von unserem Abholer aufsammeln zu lassen.

Am Rauschberg haben sich dann Boxi und Robert wieder getroffen und sind
gemeinsam bis nach Pieding geflogen, um in der Nähe eines Fast Foot Restaurants
für ein Landebier zu landen.

Bereits mit dem Landebier in der Hand und zur Freude der Beiden haben sich dann
doch noch Johannes Neustifter und Felix Füllgraf eingefunden, sie schafften die
gesamte Strecke bis nach Pieding und landeten sicher neben den Beiden um gleich
einen Schluck aus der Bierdose zu nehmen.

Vielen Dank an Boxi und Alfons für die Unterstützung unseres Streckenflugseminars,
die Hilfestellung sowohl am Boden als auch in der Luft und das wirklich rundum
gelungene Seminar!

Und vielen Dank auch an Martin fürs Abholen!

Am darauf folgenden Tag haben wir das Seminar nochmal ergänzt. Für diejenigen,
die am Samstag keine Zeit hatten, versuchten wir am Sonntag nochmal eine kleine
Strecke zu fliegen. Dabei waren auch Teilnehmer vom Vortag, die sichtlich Spaß
daran hatten und vieles zu erzählen hatten.

Leider entsprach das Wetter nicht den Vorhersagen, denn es sollte deutlich weniger
Wind dafür thermischer sein, eigentlich ein guter Flugtag. Der Wind war nur ein
wenig geringer und großflächig kamen Wolkenbänder mit Schauern auf die Hochries
zu. Einzig war der Wind nicht böig, so dass die Aufgabe war, mit dem Beschleuniger
gegen den Wind zu spielen und bei verschiedenen Beschleunigungsstufen die
optimale Gleitzahl des eigenen Schirms herauszufinden.

So einige haben es im Geradeausflug bis fast an den Simssee geschafft und sich
von unserm Abholer zurückbringen lassen.

Robert mit Koautorin Angela

 

9. August, 2018|Kategorien: Fortbildung|Schlagwörter: |

Zwischenstand zum Icaro-Cup

Mit 30 Piloten haben wir bereits jetzt einen neuen Teilnehmerrekord und der bisherige Spitzenwert der gültig eingereichten Flügen aus dem Jahre 2015 wurde mit 54 kürzlich eingestellt.

Die nächste Flugeinreichung ist also stark rekordverdächtig 😉. Es bleibt noch reichlich ein Monat, um weitere Flüge zum ICARO-Cup zu melden. Auf geht’s, da geht bestimmt noch was.

ICARO-Cup 2018 – Zwischenstand 16.07.2018

28. Juli, 2018|Kategorien: Wettbewerb|Schlagwörter: |

Crossalps 2018

Die Crossalps – Wendepunkt am Limit findet wieder statt. Die Mutter der BordAIRRace- Wettkämpfe startet mit neuem Team 2018. Der Pokal steht bereit !! und darf mit Namen versehen vom Ersten als Wanderpokal präsentiert werden.

Am 3. August fällt der Startschuss um 8 Uhr traditionell an der Flugschule Hochries zum Laufen und Fliegen soweit die Füße und Flügel tragen. Infos und Briefung gibt es bereits am Vortag. Zeit ist bis zum 4. August Punkt 17 Uhr, um vom Wendepunkt am persönlichen Limit wieder zurück zu kommen und die Zielglocke zu läuten. Direkt im Anschluss erfolgt die Auswertung und selbstverständlich die Siegerehrung mit Party. Neben den Preisgeldern und Sonderwertungen nehmen alle Teilnehmer an der Verlosung verschiedenster Sachpreise wie Gurtzeugen, Rettern, Rucksäcken, etc. von Skwalk, Airdesign, Nova, Advance, Flugschule Hochries, … teil.

Alle Informationen und die Regeln für die Teilnahme findet ihr unter
> www.Crossalps.com

Die Registrierung ist ab sofort möglich.

8. Juli, 2018|Kategorien: Wettbewerb|Schlagwörter: |

Kurzbericht zur Clubmeisterschaft 2018

Am 23.06.2018 hat die Clubmeisterschaft der 3 Vereine GSC Inntal, GSC Hochries-Samerberg und den Bergdohlen Brannenburg stattgefunden, in diesem Jahr organisiert von den Inntalern, die auch das anschließende gemeinsame Grillfest am Drachenlandeplatz vorbereitet haben.

37 Teilnehmer haben sich am Samstag früh um 9:00 Uhr an der Talstation der Hochriesbahn eingefunden. Aufgrund des in den Wettervorhersagen angekündigten
deutlich zunehmenden Höhenwindes haben die Sportwarte der Vereine Uli, Andreas und Robert beschlossen, gleich hinauf zum Startplatz zu fahren, um am Gipfel um 10:30 Uhr das Briefing durchzuführen und möglichst bald zu starten.

Beim Briefing am Gipfelkreuz wurden, wie in den letzten Jahren auch schon, mit einem Startfenster zwischen 11:00 und 13:00 Uhr an einem der beiden Startplätze
der Hochries, zwei Aufgaben gestellt. Eine für Schnellflieger und eine für Langsamflieger, wobei sich die Teilnehmer aussuchen konnten, an welcher Aufgabe
sie teilnehmen wollen. Die Herausforderung lag natürlich bei den Schnellfliegern, doch für Neulinge oder weniger erfahrene Teilnehmer hatte das Langsamfliegen
auch seinen Reiz.

Für die Schnellflieger sollte es ausgehend vom Startplatz, (Takeoff) Gipfelhaus Hochries zu den Wendepunkten (2) Gipfel Karkopf, (3) Mittelstation, (4) Bruchfeldhaus, (5) Ende Riesenberg, (6) Gleitschirm Landeplatz, (7) Gipfelhaus Hochries und (8) Schwimmbad gehen, um schließlich den Zielsektor, dem (Goal)
Gleitschirm-Landeplatz zu erreichen. Die Gesamtlänge betrug 24,4km.

Die Langsamflieger sollten vom Startplatz, (Takeoff) Gipfelhaus Hochries zum (2) Kreuz Riesenberg, zurück zum (3) Gipfelhaus Hochries, zur (4) Mittelstation,
nochmal zum (5) Kreuz Riesenberg, (6) Mittelstation, (7) Gipfel Karkopf, (8) Schwimmbad, (9) Mittelstation um schließlich, bis spätestens 17 Uhr, zum Zielsektor,
dem (Goal) Gleitschirm-Landeplatz zu fliegen. Hier betrug die Gesamtlänge 20,7km.

Von 15 bis 18 Uhr konnten dann die Tracks im Clubhaus am Drachenlandeplatz abgegeben werden, wo sie dann auch gleich ausgewertet wurden. In der
Zwischenzeit war beim Grillfest, dieses Jahr ausgerichtet von den Inntalern, für das leibliche Wohl gesorgt und beim Public Viewing des WM-Spiels Deutschland-
Schweden auch für Unterhaltung und gute Stimmung. Danach gab ́s die Siegerehrungen, aufgeteilt in den jeweiligen Clubs nach Schnell- und
Langsamfliegern.

Dreizehn Teilnehmer der Schnellflieger und zwei Teilnehmer der Langsamflieger haben die gestellte Aufgabe mit den 7 bzw. 8 Wendepunkten abgeflogen und sind
dann in den Zielsektor eingeflogen. Am schnellsten war Sebastian Barthmes, der die Aufgabe in weniger als 35 Minuten abgeflogen hat (Durchschnittsgeschwindigkeit: 37,5km/h). Zum Vergleich, Hans Garnreiter, der die Aufgabe auch erfüllte, brauchte 1Stunde 45 Minuten, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 12km/h. Zweiter wurde Bernd Hohlmeier vor Hans Bausenwein. Die beiden Langsamflieger, Jakob Henneberg, langsamer und daher in der inoffiziellen Gesamtwertung vor Robert Gaar, haben alle Wendepunkte abgeflogen und gewinnen vor Johann Müller mit 3 erreichten Wendepunkten.
Gratulation den Siegern.

Jeder Club kürt seine eigenen Mitglieder. Es gibt also jeweils 2, insgesamt 6 Clubmeister.

Hier die Ergebnisse zur Clubmeisterschaft 2018, für den GSC Hochries-Samerberg.

Schnellflieger (GSC Hochries):
1. Sebastian Barthmes
2. Bernd Hohlmeier
3. Hans Bausenwein

Langsamflieger (GSC Hochries):
1. Robert Gaar
2. Johann Müller
3. Angela Klapos

Die Ergebnisliste aufgeschlüsselt für die jeweiligen Clubs findet ihr hier:

Clubmeisterschaft 2018 (Schnellflieger)

Clubmeisterschaft 2018 (Langsamflieger)

Robert
(Sportwart, GSC Hochries-Samerberg)

6. Juli, 2018|Kategorien: Wettbewerb|Schlagwörter: |

Zwischenstand zum ICARO-Cup

Die Teilnehmerzahl dieses Jahr kann sich bisher sehen lassen. Hoffentlich kommen noch ein paar vom GSC dazu. Die Startgebühr für unsere Vereinsmitglieder ist gezahlt. Die jeweils besten Flüge von bis zu 3 unserer Hausberge werden gewertet.

Bitte reicht die im DHV-XC hinterlegten Flüge mit eurem Namen, dem Flugberg, Datum und dem Link zur DHV-XC-Datei bis 4 Wochen nach dem Flugdatum selbst ein an: info@3d-design.de

Uli Straßer wertet für uns aus. Und zu gewinnen gibt es ja auch wieder was neben Ruhm und Ehre.
Weiterhin viel Spaß und Erfolg.

ICARO-Cup 2018 – Zwischenstand 18.06.2018

28. Juni, 2018|Kategorien: Wettbewerb|Schlagwörter: |
Nach oben