Am 22.04.2016 fand das 2. G-Force Training des Clubs statt

g-force_1.800x600Zufällig kam der Entwickler des „G-Force Trainers“, Thomas Grabner, an der Flugschule auf ein Bier vorbei. Wir nutzten die Gelegenheit und baten ihn, uns ein paar Informationen zur Entwicklung des Trainers zu geben und wir bekamen sogar noch eine exklusive Einweisung in das Gerät. Über eine Stunde hielt er aus dem Stehgreif einen Vortrag mit Hintergrundinformationen und Tipps zur Atemtechnik, die enormen Fliehkräfte in einer Steilspirale zu verarbeiten. Dann setzte er sich in das Gurtzeug und drehte nicht wenige Runden bei maximal möglichen Belastung die der „G-Force Trainer“ erreichen kann, also „7G“. Wir dachten alle der ist doch vollkommen verrückt, für uns ist dies doch nie erreichbar. Mit dieser Aktion nahm er uns allerdings auch ein bisschen die Angst von den Fliehkräften. Dafür ein riesiges Dankeschön an Thomas.

g-force_2.800x600Dann übernahm der Robert das Training und wir steigerten, Einer nach dem Anderen, die G-Belastungen bis auf „6,5G“ – Respekt an alle Trainingsteilnehmer. Einige gaben sich sogar die „7G“, natürlich mit allen Begleiterscheinungen von Grey-Out und Black-Out :-).
Zusammenfassend war es ein erfolgreiches Training, das uns für die Praxis wertvolle Informationen gebracht hat. Die Erfahrungen mit den Fliehkräften hat uns sicherlich die Angst von der Steilspirale als effektive Abstiegshilfe ein bisschen genommen und letztendlich auch zu einem sichereren, bewussteren Gleitschirmfliegen beigetragen.

Euer Sportwart Robert Gaar.

23. April, 2016|Kategorien: Fortbildung|Schlagwörter: , |

Erinnerung an den Startcheck

Aus gegebenem Anlass folgende Info von unserem Geländewart Peter Weichselbaumer.

Am gestrigen Mittwoch war ein tolles Flugwetter, viele Piloten haben die Möglichkeit genutzt und den Tag als Flugtag genossen.
Leider sind auch klassische Fehler bei den Starts passiert, bzw. Startabbrüche in die Latschen, unkontrollierte Starts, zu frühes reinsetzen etc. daher mal wieder zur Info die wichtigsten Regeln für den Start:

Kein Start ohne Startcheck!

Punkt 1 – Pilot:
Beingurte und Brustgurt geschlossen. Herausfallsicherung richtig geführt, Karabiner geschlossen, Helm auf und geschlossen.
Punkt 2 – Leinen:
Leinen frei, Tragegurte unverdreht, Beschleuniger frei und unverdreht.
Punkt 3 – Kappe:
Bogenförmig ausgelegt, alle Kammern offen, Pilotenposition symmetrisch mittig vor der Kappe.
Punkt 4 – Luftraum:
Auf allen Seiten frei, Kontrollblick nach oben.
Punkt 5 – Wind:
Kontrolliere die Windrichtung und Windstärke, achte auf alle Windanzeiger an der Hochries besonders wichtig wenn wir an der Hochries einen Osteinschlag haben, wie es gestern der Fall war.
Punkt 6 – Startfreigabe:
Blickkontakt zu meinem Start-Nachbar, gleichzeitige Starts vermeiden!

21. April, 2016|Kategorien: Fortbildung|Schlagwörter: |

Drohnen im Fluggelände Hochries

ACHTUNG – motorisierte Flugkörper (Drohnen) im Fluggelände Hochries-Grainbach gesichtet

Der Gleitschirmclub Hochries Samerberg e. V. weist darauf hin, dass das oben genannte Gebiet ein Fluggelände nach § 6 Luftfahrtgesetz darstellt. Alle Flugbewegungen wie Drohnenflüge, Quadrokopter etc. müssen vom Geländehalter genehmigt werden.

Wir bitten diesen Hinweis dringlichst zu beachten, da Kollisionen mit Drachen und Gleitschirmen sowie Ausweichmanöver schwere Verletzungen mit Todesfolge und Sachbeschädigungen nach sich ziehen können.

Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht.

20. April, 2016|Kategorien: Fluggebiet|Schlagwörter: |

Chiemgauer beim längsten Langlaufrennen der Welt

OVB-Online

Untertitel: was macht man nicht alles, wenn es Crossalps nicht mehr gibt (Anmerkung GSC-Hochries)

Nur ein Ziel: Ankommen!

Till GottbrathTill Gottbrath aus Huben im Priental nahm am zweiten Aprilwochenende am Red Bull Nordenskiöldloppet teil. Das mit 200 Kilometern längste Langlaufrennen der Welt geht auf eine historische Veranstaltung zurück und fand jetzt zum ersten Mal seit 1884 statt. 2016 gingen in Schweden knapp 400 Sportler aus 17 Nationen an den Start, die meisten Profis und Spitzenathleten, aber auch einige Hobbyläufer wie Gottbrath – aber alle mit dem Ziel, die unglaublich lange Strecke überhaupt zu schaffen.

 

Aschau/Jokkmokk – „Es herrschte eine ganz besondere Stimmung unter den Sportlern“, erzählt der 55-jährige Gottbrath, „denn niemand wusste vorher, wie schlimm es werden würde. Ich habe jeden gefragt, ob er schon mal eine solche Distanz zurückgelegt hat. Bei den meisten waren die 90 Kilometer des Vasalaufs das Maximum – so wie bei mir auch. Und ich muss zugeben, dass ich mir nach dem Vasalauf nicht vorstellen konnte, nochmals so weit zu laufen und noch 20 Kilometer obendrauf. Das ist bald so weit wie von Rosenheim nach Bozen.“

Der Chiemgauer hatte daher nur ein Ziel: ankommen! Um sich nicht vom Elan eines Rennens zu einem zu hohen Tempo verleiten zu lassen, richtete er sich streng nach seiner Pulsuhr. Mit 70 Prozent des Maximalpulses, so glaubte er, würde er das Ziel in den maximal erlaubten 26 Stunden und 20 Minuten erreichen können. „Das war dann ein so langsames Tempo, dass ich nach fünf Kilometern praktisch solo in der Loipe lief. Ich glaube, ich war Drittletzter. Da denkst du schon, ich könnte jetzt etwas schneller laufen, um nicht am Ende des Feldes herumzueiern. Aber ich wollte hinten raus auf keinen Fall eingehen. Auf 200 Kilometern hat man viel Zeit zum Überholen.“

Anstrengend wurde es auch so. Stück für Stück macht sich im ganzen Körper die Ermüdung breit. Erst die Oberarme, dann der untere Rücken, die Adduktoren. „Nach etwa einem Drittel der Strecke begann das Rennen so richtig“, berichtet Gottbrath. „Erst spürst du nur etwas, dann wird das Spüren zum Schmerz und der nimmt dann kontinuierlich zu. Ich habe mich gefühlt, als würde ich ein stählernes Korsett tragen, das einer mit jedem Kilometer eine Umdrehung enger stellt.“

Schnee wurde immer nasser und schwerer

Hinzu kam, dass die Temperaturen im Laufe des Tages deutlich in den Plus-Bereich stiegen. Die Loipe wurde immer nasser und die Ski begannen zu saugen. Die Läufer mussten gegen einen höheren Widerstand ankämpfen. Till Gottbrath: „Nach 140 Kilometern ging es ein langes Stück über einen See, den Purkijaure. Da stand das Wasser zum Teil drei oder vier Zentimeter hoch in der Loipe. Ich hatte bis zum Ziel klatschnasse Schuhe.“

Die letzten Kilometer vor dem Ziel in Jockkmokk führte die Strecke in Schleifen durch die Hügel des dortigen Langlaufgebiets. „Rauf, runter, rauf, runter, das war brutal. Du siehst in der Dunkelheit die Lichter von Jokkmokk, du hörst den Ansager im Ziel – aber du kommst und kommst einfach nicht näher.“ Nach 18 Stunden und 18 Minuten, kurz nach Mitternacht, erreichte Gottbrath schließlich das Ziel, über zehn Stunden nach dem Sieger John Kristian Dahl, der 2016 auch den Vasalauf gewann. Aber das stört den Chiemgauer nicht: „Es ist ein tolles Gefühl, etwas zu schaffen, von dem man nicht weiß, ob man dazu überhaupt in der Lage ist. Ich bin zwar absolut platt, aber vor allem stolz und zufrieden.“ Ob er sich vorstellen könne, nochmals zu starten? Gottbrath lacht: „Da will ich mich nicht festlegen. Jetzt freue ich mich erst mal auf den Sommer in den Bergen bei uns.“

18. April, 2016|Kategorien: Pressebericht|Schlagwörter: |

Gemeinsames Grillfest 2016

In diesem Jahr wären ja wir als Ausrichter des gemeinsamen Grillfestes zusammen mit dem Gleitschirmclub Inntal und den Bergdohlen Brannenburg an der Reihe gewesen, doch es kommt anders:

Die Bergdohlen Brannenburg e.V. feiern in diesem Jahr ihr 40jähriges Jubiläum!

Da lassen wir ihnen gerne den Vortritt. Termin am 04.06.2016, voraussichtlich am Landeplatz Sulzberg („Anita“) um ca. 17:00 Uhr, bitte schon mal vormerken.

Genaueres folgt noch per Einladung durch die Bergdohlen Brannenburg.

13. April, 2016|Kategorien: Party|Schlagwörter: , , |

ICARO-Cup 2016

icaro_logo_15Auch für 2016 hat die Firma ICARO wieder das Hauptsponsoring für den beliebten Flugwettbewerb zur Förderung der heimischen Fluggebiete mit tollen Sachpreisen im Wert von 1.000 € übernommen. Vielen herzlichen Dank dafür.

Der diesjährige Wettbewerb startet am 11. April und endet am 31. August.

Ausschreibung ICARO-Cup 2016

Am 11.04.16 startet der ICARO-Cup. Jeder im DHV-XC gewertete Flug von einem der Startberge Heuberg, Hochries, Kampenwand, Rampoldplatte, Sulzberg und Vogelsang wird gewertet, wenn du diesen Flug innerhalb von 4 Wochen unserem Auswerter Uli Straßer mit Pilotenname, Datum, Startberg und dem Link zum Flug im DHV-XC per Email an icaro-cup@3d-design.de meldest.
Schon ab dem ersten Flug bist du in der Wertung und hast neben Ruhm und Ehre die Chance auf attraktive Preise.

Veranstalter

Gleitschirmclub Inntal e.V., Gleitschirmclub Hochries-Samerberg e.V., Bergdohlen Brannenburg e.V., Aufwindfreunde Oberaudorf e.V.

Auswertung

Gewertet werden können nur die Flüge, die spätestens vier Wochen nach Durchführung bei unserem Auswerter Uli per Email gemeldet werden. Bitte unter Angabe von Pilotenname, Datum, Startberg und Link zum Flug im DHV-XC.
Augustflüge müssen bis zum 10. September 2016 eingereicht werden.
Uli Straßer Email: icaro-cup@3d-design.de

Zeitraum

Der Wettbewerb beginnt am 11. April 2016 und endet am 31. August 2016.

Wertung

Es können beliebig viele Flüge angemeldet werden. Gewertet werden am Wettbewerbsende maximal die 3 besten Flüge. Jeder der 3 besten am Wettbewerbsende gewerteten Flüge muss von einem anderen Flugberg gestartet sein. Flugberge, die in die Wertung kommen sind: Heuberg, Hochries, Kampenwand, Rampoldplatte, Sulzberg, und Vogelsang.
Wer gegen die jeweils gültigen Flugregeln für Gleitschirmflieger verstößt, Luftraumverletzungen begeht oder sich anderweitig unsportlich verhält, wird disqualifiziert.

Dokumentation

Die Dokumentation erfolgt gemäß der jeweils gültigen DHV-XC Dokumentations-Regelung (GPS mit Höhenaufzeichnung).
Bitte meldet eure Flüge, die gewertet werden sollen beim Uli Straßer an:
icaro-cup@3d-design.de

Teilnehmer

Alle Mitglieder der veranstaltenden Clubs.

Ergebnisse

Die aktuellen Zwischen- und Endstände können auf unseren Internet-Seiten abgefragt werden.

Siegerehrung

Die Siegerehrung findet im Rahmen eines Clubabends/Weihnachtsfeier statt.

Preise

Die 5 Erstplatzierten erhalten von ICARO gesponserte Sachpreise und ein Preisgeld.

Das zur Verfügung stehende Preisgeld wird nach folgendem Schlüssel vergeben:

1. Platz: 30%
2. Platz: 25%
3. Platz: 20%
4. Platz: 15%
5. Platz: 10%

11. April, 2016|Kategorien: Wettbewerb|Schlagwörter: |
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