Ausschreibung / Reglement GSC-XC 2016

AUSSCHREIBUNG zum Streckenflugpokal des GSC Hochries Samerberg 2016

Wie jedes Jahr wird auch heuer wieder ein interner Streckenflugwettbewerb des GSC Hochries Samerberg ausgetragen. Die Meldung der Flüge erfolgt im Rahmen der Deutschen Streckenflugmeisterschaft des > DHV-XC .

Der DHV hat für sich entschieden, das Flüge mit offenen Schirmen (Keine EN-Klassifizierung) im DHV-XC zwar eingereicht und angeschaut werden können, jedoch nicht gewertet werden – der GSC Hochries schließt sich dieser Regelung an.

Gewertet werden dabei zwei Flüge bei denen nur eine Bedingung erfüllt sein muss:

  • Start von einem der Hochries Startplätze

Es gibt nur eine Wertungsklasse, also keine Tandemwertung oder Differenzierung von Sport und offener Klasse.

Die Auswertung der eingereichten Flüge erfolgt durch den Sportwart, das Endergebnis wird Ende der Saison bekannt gegeben. Bei Einsprüchen entscheiden zwei zu bestimmende Vereinsmitglieder, die nicht an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Plattform zum Einreichen der Flüge ist der DHV-XC.

Der Preis für den Streckenflugpokal ist ein selbiger für den Gewinner und außerdem Geldpreise für die ersten fünf. Die Geldpreise werden in einer Staffelung Platz 1-5 mit 100 €, 75 €, 50 €, 25 € und 12,50 € verteilt.

Zusätzlich zum internen Streckenflugpokal erhalten alle Teilnehmer, die Ihre Flüge im Rahmen der Deutschen Streckenflugmeisterschaft einreichen und für den GSC Hochries punkten, eine Prämie von 0,15 € pro erflogenen Punkt für maximal drei gewertete Flüge (dabei muss mindestens ein Flug davon in Deutschland gestartet sein).

Bei Doppelsitzerflügen werden 0,30 € pro Punkt prämiert. Startet der Pilot in mehreren Klassen, z.B. Sport und offene Klasse, wird die Klasse mit den meisten Punkten prämiert.

Zu beachten ist, dass ab der Saison 2016, für die Auszahlung der Prämie mindesten ein Betrag von 10,- € bzw. mit den maximal drei gewerteten Flügen zusammen mindestens 67 Punkte erflogen werden müssen. Bei Doppelsitzerflügen entsprechend mindestens 34 Punkte.

Auch kleine Flüge von der Hochries können interessant für andere sein und weitere Möglichkeiten für die Routenplanung aufzeigen. Bitte gebt auch Kommentare bezüglich Besonderheiten, Wetterlage aber auch persönliches zum Flug an.

Eine erfolgreiche Streckenflugsaison und schöne, interessante Flüge wünscht Euch Euer GSC Hochries Samerberg und

Euer Sportwart Robert Gaar
sportwart@gsc-hochries.de

1. Mai, 2016|Kategorien: Wettbewerb|Schlagwörter: |

Neue Fahnenstangen bzw. Windsäcke an der Hochries

Wie in der Jahreshauptversammlung beschlossen, hat unser Fluggebiet an der Hochries neue und professionelle Fahnenstangen bekommen. Am Landeplatz, sowie am Westplatz stehen nun insgesamt drei neue „Windanzeiger“. Mittels großem Hiltibohrer/Meissel wurden Löcher gebohrt und neue Erdstangen in den Boden eingebracht, so dass auch die nächsten Orkanstürme nichts mehr anrichten dürften!

Den größten Dank gebührt dabei Tomas Pellicci, der Zeit und Material eingesetzt hat und selber tatkräftig angepackt hat.

Der Nordplatz wird in Kürze ebenfalls ein Update erfahren.

Ulrich Kittelberger

28. April, 2016|Kategorien: Fluggebiet|Schlagwörter: |

echo Nr.17 – Erobere die Lüfte und spür den Wind!

echo Artikel (PDF)

Flugschule Hochries im neuen Standort in der Flintsbacher Straße in Brannenburg

Mal abheben, die Welt mit Abstand und von oben betrachten, wer möchte das nicht? Wie ein Vogel durch die Lüfte gleiten und den Alltag ganz weit unter sich lassen.

Dem Traum so nahe wie irgend möglich kommen, das geht am besten als Gleitschirmflieger. Um in die Luft und vor allem wieder sicher auf die Erde zu kommen, braucht man erfahrene Lehrer. Die findet man seit 1994 bei der Flugschule Hochries von Robert Niederreuther und seinem Team in Brannenburg.

Seit Ihrer Gründung als reine Drachenflugschule kam schnell Neues hinzu. Ab 1995 werden auch Gleitschirmflieger ausgebildet. Nun hat die Flugschule mit dem Umzug innerhalb des Geländes der ehemaligen Karfreit-Kaserne in die Flintsbacher Straße auf etwa 1000 Quadratmetern ein ideales Refugium für alle Angebote, die die Flugschule Hochries zu bieten hat. Und das sind einige: Da ist die eigentliche Flugschule, die alleine schon etwa 700 Quadratmeter misst. Dort werden die Schulungen für die angehenden Flieger abgehalten, aber auch Kurse im Rettungsgeräte-Werfen und Packen, dem Starten und Fliegen an der Seilwinde und vielem mehr.

Der geräumige Shop hat alles auf Lager, was man braucht, um in die Luft zu gehen. Die richtige Bekleidung auch für den Outdoorbereich, gute Helme, Varios oder GPS-Geräte, Pack- und Rucksäcke, Gurtzeug und natürlich auch die Hauptsache: ein breites Angebot an Flugausrüstung. Auch Sonderangebote und gebrauchte Ausrüstung finden sich dort in großer Zahl. Für sie gilt, was für alles gilt in der Flugschule Hochries.

Die Sicherheit steht über allem. Im Shop steht das Team auch parat, um den Flieger Traumurlaub für die Kunden zu buchen. Flüge in Slowenien am Lijak und Kovk, unvergessliches Küsten- und Dünensoaring in Südafrika oder Flugvergnügen in Bassano, die Flugschule Hochries hat den Plan!
Reparieren und Warten lässt man sein Flugzubehör am besten bei den Fachleuten in der Werkstatt der Flugschule Hochries. Sie ist vom Deutschen Hängegleiterverband DHV zugelassen und verfügt über die nötigen Geräte und das dazugehörige Know-how.

Ein besonderes Highlight, das die Flugschule zu bieten hat, ist der G-Force-Trainer. Der G-Force-Trainer ist ein Fliehkraftsimulator, der für die Weiterbildung von Gleitschirmpiloten entwickelt wurde. Damit steht eine sehr realistische und gefahrlose Ausbildungsmöglichkeit für die effizienteste Abstiegshilfe, dieSteilspirale, zur Verfügung. Piloten lernen den sicheren Umgang mit Dynamik, was langfristig die Unfallzahlen senkt. Auch außerhalb des Gleitschirmsports wird der G-Force-Trainer immer beliebter, und zunehmend auch von„Nichtfliegern“ genutzt. Just for Fun! Gleitschirmpiloten erlernen mit einem speziell entwickelten Trainingsprogramm die Resistenz gegenüber Fliehkraftbelastungen. So lernen die angehenden Piloten, Ängste zu verlieren, indem sie die Fliehkraft kennenlernen und die richtige Atemtechnik erlernen. Außerdem wird das Erlernen der Flugtechnik wesentlich vereinfacht. Am Simulator können auch kleinste Fehler bei Körperhaltung, Spannung, Timing und vielem mehr sofort erkannt und verbessert werden. [nu]

27. April, 2016|Kategorien: Pressebericht|Schlagwörter: |

Am 22.04.2016 fand das 2. G-Force Training des Clubs statt

g-force_1.800x600Zufällig kam der Entwickler des „G-Force Trainers“, Thomas Grabner, an der Flugschule auf ein Bier vorbei. Wir nutzten die Gelegenheit und baten ihn, uns ein paar Informationen zur Entwicklung des Trainers zu geben und wir bekamen sogar noch eine exklusive Einweisung in das Gerät. Über eine Stunde hielt er aus dem Stehgreif einen Vortrag mit Hintergrundinformationen und Tipps zur Atemtechnik, die enormen Fliehkräfte in einer Steilspirale zu verarbeiten. Dann setzte er sich in das Gurtzeug und drehte nicht wenige Runden bei maximal möglichen Belastung die der „G-Force Trainer“ erreichen kann, also „7G“. Wir dachten alle der ist doch vollkommen verrückt, für uns ist dies doch nie erreichbar. Mit dieser Aktion nahm er uns allerdings auch ein bisschen die Angst von den Fliehkräften. Dafür ein riesiges Dankeschön an Thomas.

g-force_2.800x600Dann übernahm der Robert das Training und wir steigerten, Einer nach dem Anderen, die G-Belastungen bis auf „6,5G“ – Respekt an alle Trainingsteilnehmer. Einige gaben sich sogar die „7G“, natürlich mit allen Begleiterscheinungen von Grey-Out und Black-Out :-).
Zusammenfassend war es ein erfolgreiches Training, das uns für die Praxis wertvolle Informationen gebracht hat. Die Erfahrungen mit den Fliehkräften hat uns sicherlich die Angst von der Steilspirale als effektive Abstiegshilfe ein bisschen genommen und letztendlich auch zu einem sichereren, bewussteren Gleitschirmfliegen beigetragen.

Euer Sportwart Robert Gaar.

23. April, 2016|Kategorien: Fortbildung|Schlagwörter: , |

Erinnerung an den Startcheck

Aus gegebenem Anlass folgende Info von unserem Geländewart Peter Weichselbaumer.

Am gestrigen Mittwoch war ein tolles Flugwetter, viele Piloten haben die Möglichkeit genutzt und den Tag als Flugtag genossen.
Leider sind auch klassische Fehler bei den Starts passiert, bzw. Startabbrüche in die Latschen, unkontrollierte Starts, zu frühes reinsetzen etc. daher mal wieder zur Info die wichtigsten Regeln für den Start:

Kein Start ohne Startcheck!

Punkt 1 – Pilot:
Beingurte und Brustgurt geschlossen. Herausfallsicherung richtig geführt, Karabiner geschlossen, Helm auf und geschlossen.
Punkt 2 – Leinen:
Leinen frei, Tragegurte unverdreht, Beschleuniger frei und unverdreht.
Punkt 3 – Kappe:
Bogenförmig ausgelegt, alle Kammern offen, Pilotenposition symmetrisch mittig vor der Kappe.
Punkt 4 – Luftraum:
Auf allen Seiten frei, Kontrollblick nach oben.
Punkt 5 – Wind:
Kontrolliere die Windrichtung und Windstärke, achte auf alle Windanzeiger an der Hochries besonders wichtig wenn wir an der Hochries einen Osteinschlag haben, wie es gestern der Fall war.
Punkt 6 – Startfreigabe:
Blickkontakt zu meinem Start-Nachbar, gleichzeitige Starts vermeiden!

21. April, 2016|Kategorien: Fortbildung|Schlagwörter: |

Drohnen im Fluggelände Hochries

ACHTUNG – motorisierte Flugkörper (Drohnen) im Fluggelände Hochries-Grainbach gesichtet

Der Gleitschirmclub Hochries Samerberg e. V. weist darauf hin, dass das oben genannte Gebiet ein Fluggelände nach § 6 Luftfahrtgesetz darstellt. Alle Flugbewegungen wie Drohnenflüge, Quadrokopter etc. müssen vom Geländehalter genehmigt werden.

Wir bitten diesen Hinweis dringlichst zu beachten, da Kollisionen mit Drachen und Gleitschirmen sowie Ausweichmanöver schwere Verletzungen mit Todesfolge und Sachbeschädigungen nach sich ziehen können.

Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht.

20. April, 2016|Kategorien: Fluggebiet|Schlagwörter: |

Chiemgauer beim längsten Langlaufrennen der Welt

OVB-Online

Untertitel: was macht man nicht alles, wenn es Crossalps nicht mehr gibt (Anmerkung GSC-Hochries)

Nur ein Ziel: Ankommen!

Till GottbrathTill Gottbrath aus Huben im Priental nahm am zweiten Aprilwochenende am Red Bull Nordenskiöldloppet teil. Das mit 200 Kilometern längste Langlaufrennen der Welt geht auf eine historische Veranstaltung zurück und fand jetzt zum ersten Mal seit 1884 statt. 2016 gingen in Schweden knapp 400 Sportler aus 17 Nationen an den Start, die meisten Profis und Spitzenathleten, aber auch einige Hobbyläufer wie Gottbrath – aber alle mit dem Ziel, die unglaublich lange Strecke überhaupt zu schaffen.

 

Aschau/Jokkmokk – „Es herrschte eine ganz besondere Stimmung unter den Sportlern“, erzählt der 55-jährige Gottbrath, „denn niemand wusste vorher, wie schlimm es werden würde. Ich habe jeden gefragt, ob er schon mal eine solche Distanz zurückgelegt hat. Bei den meisten waren die 90 Kilometer des Vasalaufs das Maximum – so wie bei mir auch. Und ich muss zugeben, dass ich mir nach dem Vasalauf nicht vorstellen konnte, nochmals so weit zu laufen und noch 20 Kilometer obendrauf. Das ist bald so weit wie von Rosenheim nach Bozen.“

Der Chiemgauer hatte daher nur ein Ziel: ankommen! Um sich nicht vom Elan eines Rennens zu einem zu hohen Tempo verleiten zu lassen, richtete er sich streng nach seiner Pulsuhr. Mit 70 Prozent des Maximalpulses, so glaubte er, würde er das Ziel in den maximal erlaubten 26 Stunden und 20 Minuten erreichen können. „Das war dann ein so langsames Tempo, dass ich nach fünf Kilometern praktisch solo in der Loipe lief. Ich glaube, ich war Drittletzter. Da denkst du schon, ich könnte jetzt etwas schneller laufen, um nicht am Ende des Feldes herumzueiern. Aber ich wollte hinten raus auf keinen Fall eingehen. Auf 200 Kilometern hat man viel Zeit zum Überholen.“

Anstrengend wurde es auch so. Stück für Stück macht sich im ganzen Körper die Ermüdung breit. Erst die Oberarme, dann der untere Rücken, die Adduktoren. „Nach etwa einem Drittel der Strecke begann das Rennen so richtig“, berichtet Gottbrath. „Erst spürst du nur etwas, dann wird das Spüren zum Schmerz und der nimmt dann kontinuierlich zu. Ich habe mich gefühlt, als würde ich ein stählernes Korsett tragen, das einer mit jedem Kilometer eine Umdrehung enger stellt.“

Schnee wurde immer nasser und schwerer

Hinzu kam, dass die Temperaturen im Laufe des Tages deutlich in den Plus-Bereich stiegen. Die Loipe wurde immer nasser und die Ski begannen zu saugen. Die Läufer mussten gegen einen höheren Widerstand ankämpfen. Till Gottbrath: „Nach 140 Kilometern ging es ein langes Stück über einen See, den Purkijaure. Da stand das Wasser zum Teil drei oder vier Zentimeter hoch in der Loipe. Ich hatte bis zum Ziel klatschnasse Schuhe.“

Die letzten Kilometer vor dem Ziel in Jockkmokk führte die Strecke in Schleifen durch die Hügel des dortigen Langlaufgebiets. „Rauf, runter, rauf, runter, das war brutal. Du siehst in der Dunkelheit die Lichter von Jokkmokk, du hörst den Ansager im Ziel – aber du kommst und kommst einfach nicht näher.“ Nach 18 Stunden und 18 Minuten, kurz nach Mitternacht, erreichte Gottbrath schließlich das Ziel, über zehn Stunden nach dem Sieger John Kristian Dahl, der 2016 auch den Vasalauf gewann. Aber das stört den Chiemgauer nicht: „Es ist ein tolles Gefühl, etwas zu schaffen, von dem man nicht weiß, ob man dazu überhaupt in der Lage ist. Ich bin zwar absolut platt, aber vor allem stolz und zufrieden.“ Ob er sich vorstellen könne, nochmals zu starten? Gottbrath lacht: „Da will ich mich nicht festlegen. Jetzt freue ich mich erst mal auf den Sommer in den Bergen bei uns.“

18. April, 2016|Kategorien: Pressebericht|Schlagwörter: |
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